Weltumseglung der SY-PRASLIN
Schiffe und Schiffsformen

Schiffe und Schiffsformen


Die Slup
Fast alle Yachten unter 10 m Länge werden als Slup getakelt. Werden die Schiffe größer, über 10 m, kommen auch öfter mal andere Takelarten zum Einsatz. Hauptmerkmal der Slup ist der einzelne Mast. Als Variante der Slup gibt es eine Kuttertaklung mit einem zweiten Vorstag. Durch nur einen Mast besteht bei kleineren Yachten ein Preisvorteil einer Slup Takelung. In manchen Bezeichnungen wird die Slup auch mit Sloop beschrieben.
Die Ketsch
Die Ketch Takelung entstammt aus Grossbritanien und wurde dort als Fischerboot entwickelt. Die Merkmale einer Ketch sind zwei Masten wovon der hintere, der Besan, der kleiner von beiden ist. Die Masthöhe einer Ketch ist im Vergleich zur Slup geringer. Folglich sind alle Segel auch etwas kleiner. Eine Ketch Takelung ist im Vergleich zur Slup etwas teuerer, was aber je größer die Yacht wird, nicht mehr ins Gewicht fällt. Das handling mit den segeln ist bei einer Ketch einfacher, da mehrere Möglichkeiten bestehen. Dies hat verschiedene Gründe und es ist natürlich auch Geschmacksache eines jeden. Als Abwandlung gibt es auch bei der Ketch eine Kutter Takelung, wobei dann ein zweites Vorstag als Kutterstag gefahren wird. Die Schreibweise wird mal als Ketch oder aber auch als Ketsch dargestellt.
Die Yawl
Eine Yawl gleicht einer Ketch in ihrer Takelung. Der Unterschied liegt meistens in der Form der Schiffe. Bei einer Yawl steht der hinter Mmast ( Besan) ausserhalb der Wasserlinie. Die Folge ist , das eine Yawl fast immer ein langes, hochgezogenes Heck hat. Ansonsten ist die Yawl gleich einer Ketch.
Der Schoner
Der Schoner ist nur bei größeren Yachten zu finden. Wie eine Ketch hat auch ein Schoner zwei Masten, wobei hier der vordere der kleiner ist. Somit bezeichnet man den hinten als Grossmast und den vorderen als Fockmast. Eine Schoner Takelung wird erst ab 15 m Länge verwendet, und ist auch relativ teuer. Die Segelfläche kann damit natürlich erhöht werden.
Der Katamaran
Der Katamaran ist im Normalfall mit einem Mast bestückt. Er zeichnet sich durch geringen Tiefgang aus. Weiter hat er zwischen den Rümpfen ein grosses Patzangebot. in Yachthäfen benötigt ein Kat jedoch fast immer gleich zwei Liegeplätze Auch bei einem Kat ist eine Kuttertaklung mit einem zweiten Vorstag möglich.

Schiffs - Baumaterial für den Rumpf


GFK
GFK findet noch nicht all zu lange Anwendung im Schiffsbau. Es gibt verschiedene Herstellungsvarianten die sich dann auch im Preis wiederspiegeln. Anfänglich wurden an GFK Yachten das Osmose Problem häufig festgestellt. Ob sich das mit den neueren Werkstoffen und Verfahren nun einstellt wird sich erst noch zeigen. GFK Schiffe haben natürlich keine Rostbildung.
Stahl
Der meist verwendete Baustoff für Schiffe. Stahl ist sehr stabil, rostet jedoch in Salzwasser immer und überall! Hier müssen ständig vorbeugende Arbeiten durchgeführt werden. Stahlschiffe sind im Vergleich zu GFK oder auch Aluminium wesentlich schwerer.
Aluminium
Leicht und nicht Rostend. So könnte man Aluminium beschreiben. Die Kosten sind im Vergleich zu Stahl etwas höher. Bei Aluyachten ist vor allem auf die Elektrolyse zu achten und damit auf die gesamte elektrische Anlage.
Holz
Der älteste Baustoff für Schiffe. Holz wird heute nur selten noch für Fahrtenschiffe verwendet. Die Wartung von Holzyachten erfordert viel Zeit und eine ständige Pflege ist nötig.
Ferrozement
Ferrozement ist bei Yachten heute nur noch selten zu finden. Die Yachten sind relativ schwer und sehen auch ziemlich bullig aus. Weiter ist die Feuchtigkeit ein Problem.
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