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Aussenborder Yamaha 5 BS (2/3)
13.06.2019 Sonne 27°C 10 kt SW
Nach der Winterpause haben wir uns dann dem Problem erneut gewidmet.
Zuerst die Benzinpumpe, die am Motor angeschraubt ist und mit Unterdruck arbeitet, abbauen und zerlegen und die Membranen nachsehen. Membranen und Dichtungen soweit in Ordnung nur teile der überstehenden Dichtung haben sich aufgelöst und liegen in der Benzinpumpe. Einige Papierdichtungen sind ebenfalls defekt. Benzinpumpe reinigen und Papierdichtungen ersetzt und dann alles wieder zusammengebaut.
Neuer Startversuch aber kein anspringen.
Nun zur Zündanlage:
Erste Tests zeigten bei der Zündanlage keinen Funken oder nur einen schwachen. Also Zündkerze ausbauen und nachsehen, Zündspule abschrauben und Zündspule durch messen. Das durch messen der Zündspule war mit den Werten soweit ok, primär seitig 0,5 Ohm sekundär 5 Kilo Ohm inkl. Stecker. Dann alles wieder zusammen und testen - und kein Zündfunke.
Als nächstes den STOP Taster abgeklemmt. Auch das brachte keine Veränderung.
Der folgende schritt war dann die Zündanlage nachsehen, also in dem Fall den Unterbrecherkontakt . ( Der Yamaha 5 BS hat noch einen Unterbrecherkontakt und keine Transistorzündung. ) Seilanwurf entfernen, Schwungscheibe demontieren und dann die gesamte Zündanlage ausbauen. Die spule mittels Ohmmeter durch messen, scheint Ok zu sein, den Unterbrecherkontakt auf Durchgang prüfen und feststellen, das der nur wenn er zusammengepresst wird noch Durchgang hat. Nun erst mal einen Neuen Unterbrecherkontakt bestellen und gleich mit den kleinen Kondensator ( ist zum Abreißfunken löschen beim Unterbrecherkontakt gedacht ).
Nachdem der neue Unterbrecherkontakt und der neue Kondensator eingetroffen ( 35 EURO ) alles wieder zusammenbauen. Neuer Funktionstest und jetzt kann man einen Zündfunken gut sehen.
Zündkerzen ein schrauben und Benzintank anschließen und testen.
Wohl denn, Motor springt an.

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